März 19

Bedürfnisse nach Maslow

Der amerikanische Psychologe Abraham H. Maslow hat 1962 eine Theorie der Bedürfnisse aufgestellt. Defizit- und Wachstumsbedürfnisse.

Defizitbedürfnisse
1) Körperliche Bedürfnisse
Durst, Hunger, Sexualität, Schlaf, Bedürfnis nach Bewegung / Anregung / Erregung / Ruhe, Schutz vor Witterung

2) Sicherheitsbedürfnisse
Stabilität, Zuverlässigkeit, Regeln, Ordnung, Gesetze und Grenzen, Freiheit von Angst / Bedrohung / Chaos, Schutz der Existenz, des Arbeitsplatzes und Eigentums, Altersvorsorge, Gesundheit

3) Soziale Bedürfnisse
Zuneigung, Abneigung gegen Einsamkeit / Ablehnung / Fehlen von Freunden, Kommunikation, Kontakt, Bedürfnis nach Akzeptanz der eigenen Person, Liebe, Geborgenheit, Mitgliedschaft, Sorgen und Umsorgen, ” dazu gehören”

4) Bedürfnis nach Achtung
Stärke, Erfolg, Tüchtigkeit, Macht und Wissen, Anerkennung, Prestige, Status, Aufmerksamkeit, Bedeutung, Respekt, Selbstbestätigung, ” differenziert sein von anderen”

Wachstumsbedürfnisse:
Selbstverwirklichung
Volle Ausschöpfung und Entfaltung des im Menschen angelegten Potentials und das Ausleben der Einzigartigkeit. Weltverständnis, Spontaneität, Natürlichkeit, Zielorientiertheit, Wunsch nach Alleinsein, Autonomie, Aufgeschlossenheit, Gemeinschaftsgefühl, Kreativität, Individualität, Selbstentfaltung, Selbstwertgefühl, Gestaltung des eigenen Lebens und der Umwelt, Ausschöpfung des eigenen Potentials

Maslow bringt die Defizitmotive und die Wachstumsmotive in eine hierarchische Anordnung (die Maslowsche “Bedürfnispyramide”). Die höheren Bedürfnisse innerhalb der Hierarchie werden erst dann wichtig bzw. verhaltenswirksam, wenn die darunterliegenden Bedürfnisse befriedigt sind. Die physiologischen und Sicherheitsbedürfnisse (auf den untersten beiden Stufen der Bedürfnis-Hierarchie) haben Priorität und höchste Motivationskraft, solange sie unbefriedigt bleiben. Die Bedürfnisse einer höheren Ebene können nicht motivieren, solange Bedürfnisse der unteren Schichten nicht angemessen befriedigt sind

Maslow glaubt, dass die Nichterfüllung von Defizit-Bedürfnissen Krankheit hervorruft
ihre Erfüllung Krankheit vermeidet der Mensch Defizit subjektiv als bewusste oder unbewusste Sehnsucht und mit einem Gefühl des Mangels und der Entbehrung erlebt bei einem gesunden Menschen Defizit-Bedürfnisse inaktiv, unwichtig oder sogar abwesend sind.

Maslows Theorie ist umstritten, bietet aber gute Anregungen sich damit auseinanderzusetzen, was für einen selbst wichtig und was unwichtig ist.

Weiteres unter wikipedia

 

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März 19

Was brauchen Menschen?

Gib einem Menschen Luft, Nahrung, Anerkennung, Zuneigung, Geborgenheit und Liebe, und die Möglichkeit Stolz und Selbstvertrauen aufzubauen und das Gefühl etwas wert zu sein für die Gemeinschaft.
Dann braucht er nicht die Grenzen zu überschreiten, Macht aufzubauen, gierig zu werden, die Angst zum Thema haben und unsozial zu werden.

Jeder sehnt sich doch nach diesen einfachen Dingen – oder nicht?

Januar 18

Lebensmotive

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In vielen Situationen müssen wir Entscheidungen treffen, handeln oder unsere Meinung äußern. Dabei kommen unsere Motive und Werte zum Ausdruck, die von der Familie, der Gesellschaft oder Kultur sowie dem Verlauf unserer Entwicklung beeinflusst wurden.

Der amerikanische Psychologe Steven Reiss forscht seit Mitte der 90er Jahre über die Motive menschlichen Verhaltens. Durch viele tausend Befragungen weltweit fand er 16 Lebensmotive, die unser Verhalten bestimmen und als Selbstzweck dienen, d.h. einfach ohne weiteren Grund um ihrer selbst willen ausgeführt werden.

Die gefundenen Lebensmotive lauten:

Macht – Streben nach Erfolg, Leistung, Führung und Einfluss

Unabhängigkeit – Streben nach Freiheit, Selbstgenügsamkeit und Autarkie

Neugier – Streben nach Wissen und Wahrheit

Anerkennung – Streben nach sozialer Akzeptanz, Zugehörigkeit und positivem Selbstwert

Ordnung – Streben nach Stabilität, Klarheit und guter Organisation

Sparen – Streben nach Anhäufung materieller Güter und Eigentum

Ehre – Streben nach Loyalität und moralischer, charakterlicher Integrität

Idealismus – Streben nach sozialer Gerechtigkeit und Fairness

Beziehungen – Streben nach Freundschaft, Freude und Humor

Familie – Streben nach einem Familienleben und besonders danach, eigene Kinder zu erziehen

Status – Streben nach “social standing”, nach Reichtum, Titeln und öffentlicher Aufmerksamkeit

Rache – Streben nach Konkurrenz, Kampf, Aggressivität und Vergeltung

Romantik – Streben nach einem erotischen Leben, Sexualität und Schönheit

Ernährung – Streben nach Essen und Nahrung

Körperliche Aktivität – Streben nach Fitness und Bewegung

Ruhe – Streben nach Entspannung und emotionaler Sicherheit

Glück oder Unglück hängen nach Meinung des Motivationsforschers nicht davon ab, dass bestimmte Motivatoren stärker vorhanden sind als andere. Es sind nicht ein paar ganz bestimmte Motive oder Triebe, die unser Handeln bestimmen und uns glücklich machen.

Jeder Mensch hat ein individuelles “Motivationsprofil”, durch das er sich von anderen unterscheidet. Indem wir uns darüber bewusst sind, welche Motivatoren uns am wichtigsten sind und uns auf diese konzentrieren, werden wir am ehesten das sogenannte “Werteglück” erfahren, das dem Leben Sinn gibt.

Quelle unbekannt

Januar 12

Genetisch?

Das ist genetisch bedingt! Aus.
Wenn der Arzt oder die Eltern.. . Nicht mehr weiter wissen, dann kommt oft der Spruch.
Stimmt ja auch, wer wir sind ist (auch) genetisch bedingt.

Aber was heißt das genau?
Heißt das, da kann man nichts mehr machen? Das ist hoffnungslos?
Das wäre praktisch.

Aber nix da. Mittlerweile wissen wir, dass wir nichts wissen.
Oder besser, mittlerweile wissen wir, dass die Genetik anders funktioniert als heute noch in den Lehrbüchern steht.

Dank einiger Experten z. B. Joachim Bauer, die zugleich Psychologen und Neurologen sind, und damit die Trennung von Psyche und Soma [ link ] aufgehoben haben, wissen wir:

  • Das die Gene eines Menschen nicht eine eingeschränkte Menge von Anlagen ist, die uns quasi karmisch einschränkt.
  • Das wir einen “allumfassenden” Genpool” haben, der durch Bedingungen eingeschränkt wird.
  • Das neue Nerven wachsen können.
  • Das die Genetik veränderbar ist.
  • Das Erfahrungen der Vorfahren über Gene weiter vererbt werden und Genstränge schließen können.
  • Das wir selbst Genstränge öffnen können.
  • … und vieles mehr.

Also – an die Arbeit, zu einem “besseren Menschen”.

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Januar 10

Krankheitsgewinn

Als mir der Begriff Krankheitsgewinn das erste mal über den Weg gelaufen ist, hat sich mein Weltbild ein ganzes Stück verändert.
Das eine Krankheit nicht nur weh tut, lästig oder sogar lebensgefährlich sein kann sondern auch einen Gewinn bringen kann, war mir neu. Vielleicht hatte ich es schon geahnt, aber bewusst geworden ist es mir erst da.

Ein schwer belasteter Manager oder Selbstständiger nimmt sich seine Auszeit indem er “Grippe” oder einen Herzinfarkt bekommt. Warum wohl häufig im Urlaub?
Wenn man unspezifische Lähmungen hinterfragt, dann stehen oft große Belastungen oder Ängste dahinter.
Die Ausfälle durch Krankheit der Arbeitnehmer steigen extrem – warum wohl?
Krankheit bedeutet, nichts tun zu müssen, Verantwortung abgeben zu können, umsorgt zu werden. Schön, am liebsten würde ich gleich mal kurz krank werden.

Für mich ist Krankheit ein Zustand im Gleichgewicht. Wir Menschen müssen aufrecht bleiben, jeder Zustand von Schräglage geht gar nicht. Ich stelle mir das bildlich vor, wir würden einfach umfallen.
Die Krankheit ist die Krücke, die uns hilft aufrecht zu bleiben.

Diese Krücke darf keiner einfach so wegnehmen.

Diese Erkenntnis hilft, Klienten zu verstehen und einfache Lösungen zu finden. Die Krankheit wird persönlicher und verliert das schicksalhafte kann man nichts machen, da muß ich durch.

Ich nehme jetzt meine Krankheiten früh genug.

… arbeite noch weiter dran.

Januar 10

Psychosomatik

Das schlägt mir auf den Magen, das geht mir an die Nieren, ich habe die Nase voll, Klos im Hals, ich nehme mir das zu Herzen, ich zerbreche mir den Kopf …
sind alles Ausdrücke aus dem Volksmund, die zeigen, dass es schon lange ein Bewußtsein für die Psychosomatik gibt, lange bevor das Wort erfunden wurde.

Aus dem altgrieschichen:
Psyche (Seele, Atem, Hauch)
Soma (Körper, Leib, Leben)

Psychosomatischen Erkrankungen entstehen durch seelische Belastungen und Faktoren. Ist die Seele krank, leidet auch der Körper darunter – und umgekehrt.

Beispiele für psychosomatische Erkrankungen sind:

  • körperliche Beschwerden ohne ausreichend erklärenden organischen Befund (z.B. Schmerzstörung, Störungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Darms, etc.)
  • schwere körperliche Erkrankung, deren Entstehung oder Verlauf durch psychische Faktoren eindeutig beeinflusst werden (Asthma, Tinnitus, Diabetes, Hauterkrankung, koronare Herzerkrankung, etc.)
  • schwere körperliche Erkrankung, in deren Folge es zu psychischen Störungen kommen kann (z.B. bei Patienten mit Tumorerkrankung, MS, koronare Herzerkrankung, etc.)
  • Störung des Essverhaltens (Magersucht, Bulimie, Übergewicht)
    Konversionsstörungen (z.B. psychisch bedingte Stimmungsstörung, Blindheit, Lähmungen)
  • Es wird Zeit, dass die Disziplinen für Körper und Seele wieder zusammen fließen. Das Ärzte ihre Rolle als reine Naturwissenschaftler aufgeben und Psychologen / Psychiater die Analyse vergessen.

    Category: Psychosomatik
    Januar 10

    Was macht einen Mann zum Mann

    1) Frauen retten …

    2) Drachen töten…

    Es ist ein Problem heute, dass Männer keine Drachen mehr töten.  Aber es gibt Drachen, die muss man(m) töten. Welche …?

    Ich fange erst jetzt an, die Märchen zu verstehen.

    Lasst uns Männer wieder Drachen töten – erst dann können wir wieder richtige Männer sein.

    Category: Männer
    Januar 8

    Aggression und Gewalt

    Aggression und Gewalt sind weder das Gleiche noch das Selbe.
    In Wahrheit haben sie nichts miteinander zu tun.

    Leider haben sich die beiden Begriffe in der Alltagssprache vermischt. Wenn deprimierte oder depressive Klienten in die Praxis kommen so hat das auch immer mit mangelnder Aggression zu tun. Wenn ich das so ausdrücken würde, wäre Entsetzen die Reaktion. “Ich bin doch nicht aggressiv”. Genau das ist das Problem.

    Aggressive Leute sind selten depressiv.
    Depressive Leute aber durchaus gewalttätig.

    Aggression, salopp ausgedruckt, bedeutet auf etwas oder jemand zugehen, in Kontakt treten, wenns sein muss auch mit sich selbst. Aktiv sein.

    Gewalt ist Zerstörung. Depressive richten ihre Energien gewalttätig gegen sich selbst. Oder gegen Andere.

    Oder?

    Category: Allgemeines, Männer
    Januar 8

    Es sind ja nur Worte.

    Letztens bin ich einem Freund begegnet, wir gingen in ein Café und setzen uns gegenüber. Wir saßen uns gegenüber und setzten uns über ein unliebsames Thema auseinander. Ich sagte ihm, ich stehe dazu. Obwohl ich saß. Er ist mir ein gutes Gegenüber, ein guter Gegner.

    Immer wieder fallen mir Worte auf, die ich schon fast mein ganzes Leben lang benutze, aber erst jetzt be_greife. Also körperlich mache.
    Wir haben Gefühle. Gefühle sind rein körperlich und wir erleben Sie durch unsere Sinne. Gefühle denken geht nicht.

    Viele Worte führen uns auf den Körper zurück, auf eine Hand_lung oder einen Zustand. Wenn wir wichtige Aussagen machen stehen wir dazu. Vor Gericht, bei der Hoch_zeit usw.  Die Unwahrheit sagen ist im Stehen sehr viel schwerer als im Sitzen.

    Welche Worte sind dir zuletzt auf_ge_fall_en?  Schreib was dazu, das liegt mir am Herzen.

    Category: Allgemeines
    Dezember 28

    Ich bin Raucher. . .

    Ich sitze hier und schaue mir den Blumenstrauß an den ich mir zu Weihnachten geleistet habe. Einer der Wenigen.

    Ich bin Raucher, nicht viel, und wenn dann nur Zigarillos und genüsslich.
    Für das Geld, was ich verrauche könnte ich mir jeden Tag einen Blumenstrauß kaufen.

    Wenn das kein Grund ist aufzuhören! ?